Do

03

Sep

2009

Fit und gesund mit Zirkeltraining

Mehr Fitness und Gesundheit mit Zirkeltraining

von Kari Sperstad-McElyea

elle vital, Fitnessstudio für Frauen, Heilbronn

 

Zirkeltraining gibt es schon seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es ist eine überaus effektive und zeitsparende Methode, um die Fitness zu steigern und die Gesundheit zu verbessern, und es führt auch zu beachtlichen Erfolgen beim Abnehmen.

 

Beim Zirkeltraining werden verschiedene Stationen im Kreis durchlaufen und wiederholt. Man wechselt ständig von einer Übungsstation zu einer anderen, und bei jeder Übungsstation wird eine andere Muskelgruppe belastet - dadurch benötigen die Muskeln während des Trainings nur eine geringe Regenerationszeit. Da im ermüdeten Muskel das angefallene Laktat abgebaut wird, während eine andere Muskelgruppe trainiert wird, kann man in kurzer Zeit einen hohen Trainingsumfang absolvieren. Und, das Training ist abwechslungsreich und motivierend.

 

Während früher für diese Trainingsmethode die verschiedensten Gerätschaften verwendet wurden, wie z.B. Bänke, Kasten und Medizinbälle, haben sich in den letzten Jahren in Fitnessstudios auch speziell für das Zirkeltraining entwickelte Geräte etabliert. In unserem Studio verwenden wir hydraulische Geräte, die meiner Meinung ideal für ein gelenkschonendes und effektives Training sind. Und, das Training ist für jede Leistungsstufe vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen geeignet.

 

Beim Fitnesstraining in unserem Studio wechseln sich Kräftigungs- und Ausdauerübungen ständig ab, wobei auch Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination mit eingebaut werden. Man bleibt bei uns also während des ganzen Trainings in Bewegung. Dies ist einer der Unterschiede zu einem herkömmlichen Fitnessstudio, bei dem man Gewichte verstellen muss und eventuell Wartezeiten bei Geräten in Kauf nehmen muss. Was bei uns in einem 30-minütigen Training erreicht wird, benötigt in einem konventionellen Studio gut mal eine Stunde. Hinzu kommt, dass bei den meisten unserer Geräte ein Widerstand in beide Bewegungsrichtungen überwunden werden muss, so dass auf diesen Geräten zwei Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden. Während ein 30-minütiges Training ausreichend ist, können Frauen bei Bedarf natürlich auch länger trainieren.

 

Fitnesstraining in unserem Zirkel hat auch den Vorteil, dass es ein Training bei mittlerer Intensität ist, und Studien haben gezeigt, dass eine solche Belastung des Herz-Kreislauf-Systems, verbunden mit den vielen Variationen im Kreis, das beste Training für Fitness und Gesundheit ist. Die ständige Bewegung bei mittlerer Intensität kurbelt den Stoffwechsel an und sorgt dafür, dass die Fettverbrennung schon während des Trainings stattfindet.

 

Was die Häufigkeit des Trainings betrifft, gilt: mit zwei- bis dreimal pro Woche erzielt man ein effektives Ganzkörpertraing und bleibenden Erfolg. Es ist wichtig, dass das Training regelmäßig gemacht wird, um eine maximale Verbesserung von Fitness und Gesundheit zu erzielen. Eine zu lange Pause zwischen den einzelnen Trainingseinheiten führt dazu, dass der Trainingseffekt wieder verloren geht. Wir raten aber auch nicht dazu, jeden Tag zu trainieren, denn Ihr Körper braucht Zeit, um sich zu regenerieren und optimal auf das nächste Training eingestellt zu sein.

 

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Zirkeltraining bei uns eine abwechslungsreiche Methode ist, bei geringem Zeitaufwand maximale Traingseffekte zu erzielen. Unter anderem können die Frauen damit die folgenden Ziele erreichen:

 

  1. Steigerung der Fitness (Kräftigung, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer)
  2. Verbesserung der Gesundheit
  3. Linderung und Vermeidung von Rückenschmerzen und anderen Rückenproblemen
  4. Fettverbrennung
  5. Gewichtsabnahme
  6. Verbesserung der allgemeinen Vitalität. 

 

Also, los geht's zum Zirkeltraining mit viel Spaß.
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Do

27

Aug

2009

Abnehmen ohne Fitnesstraining?

Abnehmen ohne Fitnesstraining?

von Kari Sperstad-McElyea und John McElyea

elle vital, Fitness für Frauen, Heilbronn

Es ist eine Grundtatsache unseres Lebens – wenn wir abnehmen wollen, müssen wir weniger Kalorien zu uns nehmen als wir brauchen. Man könnte es aber auch anders herum ausdrücken: wir müssen mehr Kalorien verbrauchen, als wir zu uns genommen haben. Hinter diesen zwei gleichen, aber doch in gewisser Hinsicht auch verschiedenen, Aussagen verbirgt sich ein einziger Fakt: um Gewicht zu verlieren, müssen wir eine negative Energiebilanz erzielen. Und dies können wir tun, indem wir weniger essen, indem wir die gleiche Menge Nahrung zu uns nehmen, aber uns mehr bewegen, oder indem wir beides tun, weniger essen und uns mehr bewegen. Welches ist aber die richtige Methode? Und welche Auswirkungen haben diese Methoden nicht nur aufs Abnehmen, sondern auch auf unsere Gesundheit und unsere Fitness?

 

Zufuhr von Energie

Energie nehmen wir durch unsere Nahrung auf (hierzu zählen auch kalorienhaltige Getränke). Die Menge der zugeführten Energie wird in Kilokalorien oder Megajoule gemessen, wobei die Angabe in Kilokalorien (kcal) die üblichere ist. Der Energiegehalt von Kohlehydraten beträgt 4,1 kcal/g, von Fetten 9,3 kcal/g und von Proteinen im Mittel rund 4 kcal/g (da jedes Protein anders zusammengestzt ist, gibt es hier keinen einheitlichen Wert).

Verbrauch von Energie

Die Nahrungsenergie wird vom Körper für die Wärmebildung, Verdaungsvorgänge und Bewegung benützt, nicht verbrauchte Energie wird gespeichert. Hierbei ist zu beachten, dass jeder Mensch einen gewissen Grundumsatz an Energie besitzt, der aber individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann. So haben Frauen generell einen niedrigeren Grundumsatz als Männer, da bei Frauen die fettfreie Körpermasse niedriger ist als bei Männern. Auch kann mit zunehmendem Alter der Grundumsatz sinken, da Muskelgewebe mit der Zeit abnimmt. Zu diesen individuellen Schwankungen kommen noch andere hinzu. So sinkt der Grundumsatz im Schlaf, bei extremer Hitze oder Kälte steigt er an.

Für die Berechnung des Grundumsatzes gibt es verschiedene Methoden (z.B., Tabellen der  Weltgesundheitsorganisation), aber als Daumenregel kann man ihn als 1 kcal pro kg Körpergewicht pro Stunde berechnen, so dass eine 60 kg schwere Person einen Grundumsatz von 1 kcal x 24 Stunden x 60 kg = 1440 kcal/Tag hat (aber wie oben erwähnt, haben individuelle Unterschiede wie Geschlecht, Alter und Muskelmasse einen Einfluss auf den Grundumsatz, so dass ein so berechneter Wert nur ein Näherungswert ist).

Der tatsächliche Tagesbedarf an Energie ist höher als der Grundumsatz, da hier noch die  tägliche Bewegung abgedeckt werden muss. Bei sitzender Tätigkeit ist dabei der Tagesbedarf niedriger als bei schwerer körperlicher Arbeit. Auf jeden Fall kann der Tagesbedarf aber durch körperliche Aktivität in der Freizeit, z.B., Fitnesstraining, erhöht werden.    

Abnehmen durch Diät

Wie eingangs erwähnt, können wir unsere Energiebilanz in den negativen Bereich bringen, indem wir weniger Kalorien zu uns nehmen. Diäten der herkömmlichen Art haben aber ihre Tücken, da sie oftmals auch eine Reduzierung der fettfreien Masse mit sich führen. Dies bedingt natürlich, dass der Grundumsatz sich mit der Zeit verringert (Muskelmasse ist stoffwechselaktiv), und dann noch weniger gegessen werden darf, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Bei Reduzierung der Kalorienaufnahme muss daher darauf geachtet werden, dass diese zu einer Reduzierung der Fettmasse führt, die Muskelmasse aber erhalten bleibt. Bei Diäten muss auch sicher gestellt sein, dass der Körper weiterhin mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird, andernfalls treten Mangelerscheinungen auf.

In unserem Fitnessstudio für Frauen in Heilbronn-Neckargartach, vermitteln wir unseren Mitgliedern, wie eine gesunde Gewichtsabnahme durch Ernährungsumstellung erzielt werden kann. Näheres hierzu können Sie in dem Beitrag “Abnehmen ohne Diät -geht das überhaupt?” nachlesen.

Abnehmen durch Bewegung

Wie oben erwähnt, spielt die tägliche Bewegung eine Rolle im täglichen Energiebedarf – wer sich mehr bewegt, verbraucht mehr Energie. So raten wir unseren Mitgliedern immer wieder, mehr Bewegung ins tägliche Leben einzubauen. Mal die Treppe nehmen und die Rolltreppe links liegen lassen, oder zu Fuß oder mit dem Fahrrad Besorgungen machen, anstatt mit dem Auto. Solche einfachen Umstellungen tragen schon dazu bei, mehr Kalorien zu verbrennen. Sie sind aber für viele nicht ausreichend.

Wir haben gesehen, dass der Energieverbrauch wesentlich auch von der fettfreien Masse, also im Prinzip von der Muskelmasse abhängt. An diesem Punkt setzt unser Training an. Durch unser gezieltes Ganzkörpertraining ermöglichen wir es den Frauen, die bei uns Mitglieder sind, alle wichtigen Muskelgruppen zu beanspruchen, und dadurch ihre Muskeln zu stärken und den Anteil des Fettgewebes zu verringern. Dadurch stehen mit der Zeit mehr “Verbrennungsöfen” zur Verfügung, die die zugeführten Kalorien verbrauchen können. Und natürlich werden während des Fitnesstrainings selbst mehr Kalorien verbraucht. 

Steigerung des Kalorienverbrauchs ist natürlich nicht der einzige Vorteil von Fitnesstrainig. Denn durch richtiges Training lassen sich viele andere Ziele erreichen, sei es z.B., Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens, erhöhte Vitalität und Leistung, verbesserte Koordination, Figurstraffung, Vorbeugung oder Linderung von Rückenproblemen, oder Stärkung von Herz und Kreislauf.

Fazit

Eine negative Energiebilanz ist unumgänglich, um eine Gewichtsabnahme zu erreichen. Dies aber einzig und allein durch herkömmliche Diäten bewerkstelligen zu wollen, ist nicht ratsam. Vielmehr sollte auf eine gesunde Ernährungsweise zurück gegriffen werden, bei der man sich satt essen kann, ohne zuviele Kalorien zu sich zu nehmen, die die Muskelmasse des Körpers erhält, und dem Körper genügend Nährstoffe zuführt. Auf jeden Fall sollte aber der tägliche Energieverbrauch gesteigert werden, durch mehr Bewegung im Alltag, aber vor allem auch durch gezieltes Training im Fitnessstudio. Hierbei sollte besonders auf ein Ganzkörpertraining zurück gegriffen werden, um die positiven Effekte auf den Körper zu maximieren, und um einseitige Belastungen zu vermeiden. Für effektives Abnehmen gilt also: dauerhafte Ernährungsumstellung in Verbindung mit Fitnesstraining.

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Di

25

Aug

2009

Abnehmen ohne Diät 2

Abnehmen ohne Diät – geht das überhaupt? (Teil 2)

von John McElyea

 

Im ersten Teil meines Beitrages habe ich die negative Auswirkung einer kohlehydratreichen Ernährung auf Gewicht und Gesundheit erklärt und versprochen, eine alternative Ernährungsweise aufzuzeigen, die nicht nur gesund und schmackhaft ist, sondern die es auch erlaubt, sich satt zu essen und trotzdem abzunehmen. Bevor ich aber näher auf diese Ernährungsweise eingehe, noch ein Wort zu den Kohlehydraten.

 

Wie in Teil 1 kurz erwähnt, ist Kohlehydrat nicht gleich Kohlehydrat, was die Auswirkung auf den Blutzucker- und Insulinspiegel betrifft. So gelangen verschiedene Kohlehydrate verschieden schnell in das Blut, und entsprechend verschieden ist auch die Reaktion des Körpers, d.h., die Insulinausschüttung. Die Geschwindigkeit, mit der Kohlehydrate ins Blut gelangen, wird durch den glykämischen Index gemessen. Die Berechnung des Glyx ist bezogen auf 50 Gramm Kohlehydrate aus einem bestimmten Lebensmittel. Generell sollte man Lebensmittel mit einem niedrigen Glyx bevorzugen und solche mit einem hohen Glyx eher meiden. Richtig? Ja und nein. Zum Beispiel ist der Glyx für Weißbrot sehr hoch, für Gemüse sehr niedrig. Hier ergibt es Sinn: Gemüse vorziehen, Weißbrot eher liegen lassen. Schauen wir uns aber zum Beispiel die Wassermelone an: sie hat einen hohen glykämischen Index, aber wem wäre schon mal in den Sinn gekommen, dass Wassermelone zu meiden sei? Wo also liegt das Problem?

 

Wie bereits erwähnt, bezieht sich der Glyx auf 50 Gramm Kohlehydrate aus einem Lebensmittel. Wieviel Wassermelone müsste man aber essen, um 50 Gramm Kohlehydrate zu sich zu nehmen. Antwort: rund 1 Kilogramm, also sehr viel. Und dieses kleine Beispiel zeigt die Problematik, die darin liegt, sich nur auf den Glyx zu verlassen. Denn der zieht halt nicht die typische Portionsgröße eines Lebensmittels in Betracht. Wird diese typische Portionsgröße zusätzlich in die Betrachtung mit einbezogen, sieht das Bild für die Wassermelone schon sehr viel besser aus, denn die dann resultierende sogenannte glykämische Last ist nämlich sehr niedrig. Niedrige glykämische Last führt zu niedrigeren Blutzuckerwerten, die Ausschüttung von Insulin fällt geringer aus, die Fettverbrennung wird weniger stark ausgebremst, und die Gesundheit wird geschont.  

 

Es stellt sich nun die Frage: Ist das schon genug? Brauche ich wirklich nur darauf zu achten, Lebensmittel mit niedriger glykämischer Last zu essen, um gesund zu leben und vielleicht auch abzunehmen? Wenn ich auch noch weniger Kohlehydrate essen soll, wie werde ich denn da satt, ohne Brot, Kartoffeln oder Nudeln? Und überhaupt, wie war das noch mal mit dem Abnehmen ohne zu hungern?

 

Ja, es gibt tatsächlich einen Weg, sich gesund zu ernähren, satt zu essen und dabei auch noch eine Gewichtsabnahme zu erzielen. Diese Ernährungsweise ist keine Geheimtipp, sondern wurde schon vor Jahren von Dr. Nicolai Worm entwickelt. Es handelt sich hierbei um die LOGI-Methode, wobei LOGI für das Englische “low glycemic and insulinemic” steht. Frei überstetzt ist LOGI also eine Ernährungsweise, die den Blutzucker- und Insulinspiegel senkt. Klar ist hier schon, dass es sich bei LOGI nicht um eine Diät handelt, die darauf ausgelegt ist, einen schnellen Gewichtsverlust herbeizuführen. Vielmehr geht es hier um eine gesunde Ernährungsweise, bei der der Gewichtsverlust praktisch als schöner Nebeneffekt auftritt. 

 

Ich selbst habe das erste Mal vor gut einem Jahr von dieser Ernährungsweise gehört. Um mir einen Überblick über diese Methode zu verschaffen, erstand ich damals das Buch “Glücklich und Schlank” von Dr. Nicolai Worm, erschienen im systemed Verlag. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich weiter mit LOGI vertraut machen möchte, denn es bietet sowohl sehr viel interessantes Basiswissen als auch praktische Tipps. Aufgrund der in diesem Buch enthaltenen Informationen habe ich letztes Jahr meine Ernährungsweise umgestellt und  mein Gewicht von 89 kg auf 75 kg reduziert, und dies, ohne Muskelmasse zu verlieren. Zwischenzeitlich habe ich mich auch als LOGI-Trainer zertifizieren lassen, und halte Vorträge über diese Ernährungsweise im Bewegungs- und Ernährungsstudio meiner Frau, elle vital, in Heilbronn-Neckargartach.

 

Aber nun zurück zum eigentlichen Thema.  Was sind die Grundlagen von LOGI? Und wie kann ich LOGI umsetzen?

 

LOGI ist einfach, obwohl sehr viel Wissen, Arbeit und Studien dahinter stecken. LOGI kann aber auch sehr einfach erlernt werden, weil man sich an der LOGI-Pyramide von Dr. Worm orientieren kann.

 

Jeder kennt wahrscheinlich die Ernährungspyramiden, die auf anschauliche Weise die Empfehlungen einer gesunden Ernährung darstellen sollen. Die unterste, breiteste Stufe enthält die Lebensmittel, von denen man am meisten verzehren soll, die oberste Stufe, die Lebensmittel, die man möglichst meiden sollte.

 

Das Problem mit der herkömmlichen Pyramide ist aber: die unterste Stufe nehmen Getreide und Getreideprodukte ein (also Kohlehydrate), erst auf der zweiten Stufe sind Obst und Gemüse vertreten, und während es eiweißreiche Nahrung noch auf die dritte Stufe schafft, sind Fette und Öle auf die oberste, schmale Stufe verbannt. Die herkömmliche Ernährungspyramide ist zwar auch eine anschauliche Darstellungsweise, sie stellt aber leider nicht das Richtige dar.

 

Dr. Worm hat die herkömmliche Ernährungspyramide praktisch auf den Kopf gestellt (ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf Dr. Worms Buch, “Glücklich und Schlank” verweisen). Die unterste Stufe werden von Obst, Gemüse (stärkefrei, also kein Mais), Salaten, und Fetten und Ölen eingenommen. Diese sollte man oft essen. Aber Moment mal, Obst und Gemüse leuchten mir ein. Aber Fette und Öle? Das geht doch gar nicht, Fett macht doch fett! Eine verständliche Reaktion, nachdem man über Jahre und Jahrzehnte mit falscher Information bombardiert worden ist. Aber nur Geduld, die Aufklärung folgt in einem späteren Teil dieses Beitrags. Hier nur ein kurzer Hinweis: Fette haben sehr viele wichtige Funktionen in unserem Körper (sie geben z.B. unseren Zellmembranen Struktur und sind wichtig für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K).

 

Auf der zweiten Stufe der LOGI-Pyramide finden wir unsere Eiweißlieferanten, wie Fleisch, Fisch, Milch, und Milchprodukte, aber auch Hülsenfrüchte und Nüsse. Die Vertreter der zweiten Stufe sollte man häufig essen.

 

Vertreter der dritten Stufe sollte man in Maßen essen. Hierzu zählen bestimmte Getreide und Getreideprodukte wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln und brauner Reis. Warum nur in Maßen essen? Sie enthalten viele Kohlehydrate, also viele Dickmacher.

 

Die letzte Stufe schließlich wird von Produkten eingenommen, die man nur selten essen sollte. Das sind zum Beispiel Getreideprodukte aus raffiniertem Mehl, Kartoffeln, weißer Reis und natürlich auch Süßigkeiten. Diese Lebensmittel haben eine sehr starke Blutzucker- und Insulinwirkung.

 

Diese kurze Beschreibung der LOGI-Pyramide soll hier nur als kurze Übersicht über die radikal andere Denkweise dienen. In späteren Beiträgen werde ich noch genauer darauf eingehen, welche Überlegungen zu dieser Denkweise geführt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Di

28

Jul

2009

Abnehmen ohen Diäten

 

Abnehmen ohne Diät – geht das überhaupt? (Teil 1)

von John McElyea

 

Um die Antwort in aller Kürze vorweg zu nehmen: natürlich geht das. Das Problem ist nur, dass die meisten Menschen nicht wissen, wie das geht. Eines ist klar, Diäten, wie sie immer wieder in Zeitschriften und Büchern veröffentlicht werden, funktionieren nicht. Natürlich führen solche Diäten wegen der eingeschränkten Kalorienzufuhr zu einer mehr oder minder ausgeprägten Gewichtsreduktion. Diese ist aber nur kurzfristig, d.h., wenn nach einer solchen Diät die Kalorienaufnahme wieder auf ein normales Niveau gehoben wird, nehmen die allermeisten Menschen eben wieder zu, oftmals sogar mehr, als sie vorher abgenommen haben (Jojo-Effekt). Dies zeigt sich auch deutlich daran, dass trotz Diäten und fettarmer Ernährungsweise immer mehr Menschen in Deutschland übergewichtig sind. Beobachten Sie doch einfach bei Gelegenheit die Menschen in der Fußgängerzone, im Einkaufszentrum oder im Kaufhaus, und Sie werden feststellen, dass diese Aussage   nicht nur auf ältere Menschen zutrifft, sondern in vermehrtem Maße auch auf Jugendliche. Was ist die Ursache hierfür?

 

Seit langer Zeit wird, nicht nur in Deutschland, gepredigt, man solle sich kohlehydratreich und fettreduziert ernähren, um Übergewicht zu vermeiden oder zu bekämpfen. Wie oben angeführt, hat diese Ernährungsweise das Gegenteil erbracht. Was tut man also? Man macht immer wieder die eine oder andere Zeitschriften-Diät, mit dem Resultat, dass man nach mehreren erfolglosen Versuchen einfach frustriert aufgibt. Dabei sollte es eigentlich klar sein, dass Diäten, Kalorien- oder Punktezählen, Pillen, Gruppenwiegen, die Erstellung individueller Ernährungsprogramme, oder Verzicht eigentlich für die meisten Menschen nicht notwendig sein sollten, um ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen und zu halten. Denn all diese Maßnahmen entsprechen eigentlich nicht der Natur des Menschen, da der Mensch, wie jedes andere Lebewesen auch, die natürliche Fähigkeit besitzt, sich richtig und gesund zu ernähren. Ohne sich irgendwelche Zwänge aufzuerlegen. Bevor ich auf diese natürliche Weise sich zu ernähren näher eingehe, schauen wir uns doch mal kurz an, was bei einer kohlehydratreichen Ernährungsweise in unseren Körpern geschieht.

 

Kohlehydrate sind nichts weiter als mehr oder weniger lange (oder komplexe) Zuckerketten und Einfachzucker wie Glucose (Traubenzucker) oder Fructose (Fruchtzucker). Werden Kohlehydrate in der Nahrung aufgenommen, muss der Körper sie  zunächst in den Einfachzucker Glucose umwandeln, um sie weiter verwerten zu können. Die Glucose wird dann durch die Darmwände in das Blut abgegeben. Dieser Prozess läuft  je nach Nahrungsmittel unterschiedlich schnell ab. (Die Geschwindigkeit, mit der die Kohlehydrate das Blut erreichen, wird durch den glykämischen Index gemessen; auf diesen werde ich in der nächsten Folge dieses Artikels noch etwas näher eingehen). Sobald Zucker ins Blut gelangt, produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, das benötigt wird, um den Blutzuckerspiegel zu senken und den Zucker in die Zellen zu transportieren. Die Menge des produzierten Insulins hängt aber von der Menge des ins Blut gelangenden Zuckers ab, und von der Geschwindigkeit, mit der er ins Blut gelangt. So kann es häufig vorkommen, je nach dem verzehrten Lebensmittel, dass mehr Insulin ins Blut gelangt, als benötigt wird, um den Blutzuckerspiegel wieder auf ein normales Niveau zurück zu bringen. Die Folge ist dann, dass der Blutzucker unter dieses normale Niveau sinkt, und damit eine Heisshungerattacke ausgelöst wird. Man greift wieder nach etwas Essbarem, und handelt es sich dabei, wie häufig, um ein Lebensmittel mit hohem Kohlehydratgehalt, wiederholt sich dieser Zyklus wieder und wieder – man nimmt dann mehr Kalorien zu sich, als der Körper benötigt, und man nimmt zu.

 

Insulin hat aber auch noch einen anderen Effekt auf den Körper. Es fördert zum einen die Einlagerung von Fett in den Zellen. Zum anderen verhindert es, dass Fett verbrannt wird. Man könnte Insulin somit als ein Masthormon bezeichnen (nicht umsonst wird in der Viehmast Getreide zur Fütterung der Tiere bevorzugt). Hinzu kommt noch, dass der Körper nicht verwertete Kohlenhydrate nur in sehr begrenztem Maße als solche speichern kann. Um dieses Problem zu umgehen, greift der Körper auf seine beliebteste Speicherform zurück, nämlich Fett. Das heißt, die überschüssige Glucose wird in Fettsäuren (Triglyceride) umgewandelt und im Fettgewebe abgelagert. Dies soll nicht heißen, dass nur Kohlehydrate dick machen. Solange die Energiezufuhr den Energieverbrauch übersteigt, wird jedes Nahrungsmittel in Fett umgewandelt. Aber es soll verdeutlichen, dass eine kohlehydratreiche Ernährung eben ihre Tücken hat.

 

Bis jetzt haben sich meine Ausführungen auf die Auswirkung einer kohlehydratreichen Ernährung auf die Gewichtszunahme beschränkt. Ein noch wesentlicherer Aspekt ist aber ihre Auswirkung auf die Gesundheit.

 

Wie oben erläutert, kommt es nach einer kohlehydrathaltigen Mahlzeit zur Ausschüttung von Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Sind die Blutzuckerwerte aber ständig hoch, kommt es dementsprechend auch zu ständigen hohen Insulinausschüttungen. Die Kapazität der Bauchspeicheldrüse für die Produktion von Insulin ist aber begrenzt. Irgendwann einmal wird die Bauchspeicheldrüse erschöpft und fährt die Produktion von Insulin herunter. Dies führt dazu, dass die Blutzuckerwerte krankhaft hoch werden. Der Körper hat dann nur die Wahl, einen Teil des Zuckers über den Urin auszuscheiden. Kommt es dazu, hat man bereits Diabetes mellitus Typ 2. Isst man weiter Kohlehydrate, wird die Bauchspeicheldrüse früher oder später ganz versagen, und man muss damit beginnen, sich Insulin zu spritzen.

 

Ein Überschuss von Kohlehydraten in der Nahrung kann aber auch noch andere gesundheitlichen Folgen haben. Wie erwähnt, werden überschüssige Kohlehydrate in Triglyceride umgewandelt. Erhöhte Triglyceridwerte erhöhen aber das Arterioskleroserisiko und die Blutgerinnung, wodurch wiederum das Thromboserisiko gesteigert wird. Ebenso führt ein Überschuss an Kohlehydrate zu einem Anstied des bösen LDL-Cholesterins und einem Anstieg des “guten” HDL-Cholesterins. 

 

An diesem Punkt stellt sich eine interessante Frage: Sind wir überhaupt auf die Aufnahme von Kohlehydraten mit der Nahrung angewiesen, sind sie also lebensnotwendig? Es ist richtig, dass unsere Nerven- und Gehirnzellen im Prinzip auf Kohlehydrate angewiesen sind, da sie Fett und Eiweiß nicht als Energielieferanten nutzen können. Aber unser Körper besitzt Kompensationsmechanismen, auf die er zurückgreift, wenn die Kohlehydratzufuhr stark reduziert oder gänzlich unterbunden wird. Zum einen kann der Körper in der Leber aus Eiweißverbindungen selbst Glucose herstellen (diesen Prozess nennt man Gluconeogenese). Zum anderen bildet er aus freien Fettsäuren sogenannte Ketonkörper, die das Gehirn ebenfalls als Energiequelle verwerten kann. Nun propagiere ich hier nicht eine kohlehydratfreie Ernährungsweise. Aber wenn Kohlehydrate nicht lebensnotwendig sind und zudem noch zu den oben angeführten Gewichts- und Gesundheitsproblemen führt, wieso sollte man sie dann regelmäßig in größeren Mengen essen?

 

Ich möchte in meinem Beitrag nicht auf die Beweggründe und Interessenlage derer eingehen, die selbst jetzt noch, nach dem die hier angeführten Tatsachen schon seit Jahren bekannt sind, eine kohlehydratreiche Ernährung empfehlen. Vielmehr werde ich mich darauf konzentrieren, eine alternative Ernährungsweise aufzuzeigen, die nicht nur gesund und schmackhaft ist, sondern bei der man sich auch sattessen kann – und dabei abnehmen und sein Gewicht halten kann. Näheres folgt in Kürze in Teil 2 meines Artikels.

 

 

www.powerzirkel.de

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Di

07

Jul

2009

Fitnessstudio Heilbronn


Warum ich mein eigenes Fitnessstudio eröffnet habe

von Kari Sperstad-McElyea

 

Als ich vor einigen Jahren nach Heilbronn zog, machte ich mich sofort auf, ein für mich passendes Fitnessstudio zu suchen, da Fitness bei mir einen hohen Stellenwert einnimmt. Leider war das Angebot auf traditionelle Fitnessstudios beschränkt, d.h., solche, in denen man mit oder ohne Trainingsplan in einer eher kalten, anonymen Atmosphäre trainieren konnte. Es gab auch damals schon ein Studio speziell für Frauen, aber auch das bot nicht, was ich suchte, nämlich betreutes, effektives Training in einer persönlichen Atmosphäre. Nun gibt es viele Leute, für die solche Fitnessstudios perfekt sind, z.B., Leute, die sicher im Umgang mit Geräten sind und keine Anleitung durch Trainer benötigen. Für viele andere,  auch für mich, sind solche Studios aber nicht ideal.

 

Ich entschloss mich dennoch schließlich, Mitglied in einem Fitnessstudio ganz in meiner Nähe zu werden, und ging auch eine Zeit lang mehr oder weniger regelmäßig zum Training. So richtig wohlgefühlt habe ich mich dort aber nie. Daher kam es auch, dass ich immer seltener zum Training ging, bis ich schließlich ganz damit aufhörte. Natürlich war diese Situation nicht gut für mich, denn ich hatte ja immer noch meine Ziele, meine Fitness erhalten und abnehmen. Also entschloss ich mich, mein eigenes Fitnessstudio zu eröffnen, ein Fitnessstudio nur für Frauen, in dem die Mitglieder in ungezwungener Atmosphäre unter Frauen trainieren konnten, unter ständiger Betreuung einer Trainerin, und ohne dass sie sich gezwungen sahen, ständig die neueste Fitnessmode zur Schau zu stellen.

 

Im September 2008 war es dann endlich soweit: Ich eröffnete mein eigenes kleines Fitnessstudio nur für Frauen in Heilbronn. Dort biete ich ein effektives und zeitsparendes Training an speziell für das Zirkeltraining entwickelten Geräten. Die Frauen können in entspannter, freundlicher und persönlicher Atmosphäre trainieren, wobei immer ein Trainer zugegen ist. In das Zirkeltraining habe ich jetzt auch individuelle Komponenten eingebaut, die es mir ermöglichen, meinen Mitgliedern noch gezielter zu helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen, z.B., allgemeine Fitness, abnehmen, Figurstraffung, oder Stärkung der Rückenmuskulatur, oder bestimmte Problembereiche anzugehen. Das Training wird ergänzt durch Vortragsreihen über gesunde Ernährung, in denen die Frauen lernen, wie man sich sattessen und trotzdem auf ganz natürliche Weise abnehmen kann.

 

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